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für nix Zeit

sorry, das war ein anstrengender Tag, ich komme leider nicht zum ausführlichen schreiben....

heute 95,3 - immerhin ein paar Gramm weniger....

2.7.13 22:54, kommentieren

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02.07.2013

95,3

2.7.13 22:50, kommentieren

...

ohman, der Tag heute war anstrengend.

Auf Arbeit gab es heute 2 Scheiben Vollkornbrot mit Kase.

Und viel Kaffee. Leider habe ich heute wieder viel zu wenig getrunken... ich muss es mir endlich mal angewöhnen...

 

Naja. Dafür hat die Waage heute 96.0 kg angezeigt - 

Jetzt gibt es aber gleich einen Salat, denn ohne halte ich es einfach nicht aus. 

 

1.7.13 19:14, kommentieren

01.07.2013

96,00 kg

1.7.13 19:10, kommentieren

keine Kraft für irgendetwas

ich wollte dieses Wochenende so viel schaffen.

ich hab die Woche so viel gearbeitet, dass ich kaum Zeit hatte mich um unsere Wohnung zu kümmern... und jetzt, wo ich Zeit hätte, tue ich nichts. Ich sitze am PC, gehe eine Rauchen, trinke Ingwer-Tee - und meine Gedanken kreisen nur ums Essen und Nicht-essen.

 Ich frage mich die ganze Zeit, wie die ganzen Mias und Anas dieser Welt es schaffen. Wie halten sie den Hunger aus?

Wie überstehen die Mias das Erbrechen?

Ich denke heute an nichts anderes. Gleich kommt mein Mann nach Hause, dann ist Schluss mit dem surfen im privat-modus.

Nicht auszudenken wie er reagieren würde, wenn er wüsste was ich so denke. Was in meinem Kopf vorgeht. 

 

Er würde das nie verstehen. Er, dem es irgendwie immer gut geht. Nie geht ihm irgendwas richtig an die Nieren. 

Er kann sovieles einfach abhaken - und mich machen die Dinge fertig. Ich denke viel nach, es lässt mir keine Ruhe.

Er scheint glücklich zu sein. Oder vielleicht tut er nur so.

Ich kann schon seit langer Zeit nicht verstehen, wie er mit mir leben kann. Wieso er mich überhaupt geheiratet hat. Als wir uns kennengelernt haben, wog ich 70 kg. Das war schon viel zu viel. 

Aber jetzt mit rund 30 kg mehr. Oh Gott, 30 kg. Das kann alles nicht wahr sein!

Wenn er anfängt mich zu liebkosen, fällt es mir schon lange schwer, das zu genießen.  Ich stelle mir vor was er denkt, wenn er mich streichelt.

Bäh, so viel Fett. Iiii und wieder über eine Speckrolle gestreichelt. Ekelhaft. 

Das ist kein Hintern, das ist ein eigenständiges Lebewesen. Pfui.

Kann bitte jemand das Licht ausmachen, damit ich das nicht sehen muss? Super, muss sie so schwitzen.

Eigentlich will ich nicht mit ihr schlafen, aber das letzt mal ist schon gute 4 Wochen her, wenn ich jetzt nicht mit ihr schlafe nervt sie mich wieder mit ihren Fragen und will wissen, was los ist. Ich habe keine Lust mit ihr zu diskutieren.

Es wäre so schön und so erregend, eine schlanke Frau in meinem Armen zu halten. Die ich streicheln kann ohne mich zu ekeln oder über Fettrollen zu streicheln....

 

und das ist nur ein grober Abriss von dem, was mir dann so durch den Kopf schießt....

 

Ich habe das Gefühl das in meinem Leben nichts so ist, wie es sollte. Das ich nicht annähernd die Frau bin, die ich gerne wäre.

29.6.13 18:29, kommentieren

my Story...

Ich bin 1,64 groß - oder klein - wie man es nimmt...

und wiege 98 kg. BMI 36,4.

Vor ca. 2 Jahren habe ich eine Ernährungsberatungsstelle aufgesucht. Ich habe dort mit einer Frau gesprochen, weil ich enorme Probleme mit meinem Gewicht habe. 

Wenn ich morgens aufstehe, tun mir meine Fußgelenke schrecklich weh, bei den ersten Schritten. Wenn ich Röcke oder Kleider trage - und ich vergesse eine kurze Hose drunter zu ziehen - reiben meine Oberschenkel aneinander, bis die Haut aufgescheuert und blutig ist. 

Wenn ich die Treppen zu unserer Wohnung im zweiten Stock laufe, bin ich völlig erledigt. 

Wenn ich mich nach etwas bücke, muss ich einen Ellenbogen auf meinen Oberschenkel stützen, weil mir sonst der Rücken zu sehr weh tut.

Ich habe einmal meine Ärztin darauf angesprochen und sie hat mir geraten einfach mal eine Weile auf Kohlehydrate zu verzichten... hahaha. Wenn es so einfach wäre. Theoretisch weiß ich genau was ich tun müsste, um abzunehmen. Ich schaffe es aber einfach nicht. 

Ich hasse mich dafür. Ich hasse mich dafür, dass ich so schwach bin. 

 

 Nach dem wir uns viel unterhalten haben, hat sie mir gesagt, dass ich nicht einfach ein Problem mit dem Abnehmen habe, sondern dass ich eine Essstörung habe. BED. Davon hatte ich noch nie gehört. Ich habe dann viel davon gelesen, aber so richtig identifizieren konnte ich mich nicht damit. Es ist ja nicht so, als würde ich bei einem FA den Kühlschrank leer essen. Es hat lange gedauert bis ich meine FA´s als solche erkannt habe.

Das zwei volle Teller Nudeln, zwei Joghurts, ein Pudding und ein Smoothie ein FA sind. 

 

Oder eine komplette Packung Bouletten. Das ist viel zu viel. Für mich ist es in diesem Moment normal. Ich habe dann solchen wahnsinnigen Hunger, dass ich nicht aufhören kann. Und danach ist mir schlecht. Mir ist schlecht und ich fühle mich beschissen. Ich habe ein schlechtes Gewissen und hasse mich.

 

 

Bis jetzt habe ich es noch nicht geschafft, den Weg zu einem Therapeuten zu finden. Ich habe Angst davor. Ständig lese ich, ab wann es als BED gilt. Ich muss mindestens 1 oder 2 FA pro Woche haben. Toll. Ich merke manchmal überhaupt nicht, dass es ein FA ist. Und ich bin mir sicher, dass es auch Wochen gibt, in denen ich keinen einzigen habe. Ich habe Angst davor, dass mir ein Therapeut sagt, dass ich keine BED habe, sondern einfach nur undiszipliniert und Fett bin. Ich habe Angst davor, von noch jemandem abgelehnt zu werden.

 

Ich habe neulich auf einer Seite gelesen, was Eltern alles tun können, um ihr Kind am sichersten in eine Essstörung zu treiben.

 

 

Ab Geburt:

  • Nehmen Sie das Kind ausschließlich zum Stillen in den Arm. So verbindet es Zuwendung schon bald automatisch mit Nahrungsaufnahme.
    Alternative: Berühren Sie es nach Möglichkeit überhaupt nie; Sie bereiten es dadurch schon auf ein gestörtes Verhältnis zu seinem Körper vor.
  • Lassen Sie es gelegentlich hungern, damit es sich nicht daran gewöhnen kann, einfach nach Appetit zu essen bzw. trinken.

Ab Kleinkindalter:

  • Geben Sie dem Kind möglichst oft zu verstehen, dass seine Anwesenheit Sie stört und es eigentlich unerwünscht ist.
  • Machen Sie sich bei jeder Gelegenheit über dicke Leute (auch Kinder) lustig, um dem Kind klar zu machen, dass dick sein schlimm ist.trifft zu
  • Essen Sie auf keinen Fall normal. Dabei ist es relativ unwichtig, ob sie hungern, sich nach jedem Essen übergeben, bestimmte Nahrungsmittel für verboten erklären oder jede Woche eine neue Diät ausprobieren.trifft teilweise zu
  • Zwingen Sie das Kind, immer seinen Teller leerzuessen, egal ob es noch hungrig ist oder nicht. Wenn es brav aufgegessen hat, geben Sie ihm zur Belohnung Süßigkeiten.trifft zu
  • Belohnen Sie es überhaupt nur mit Essen.
  • Wenn das Kind etwas von Ihnen will, worum Sie sich gerade nicht kümmern wollen, geben Sie ihm einfach ein Bonbon.
  • Vermitteln Sie dem Kind, dass es grundsätzlich schlechter und wertloser als alle andern Menschen ist.trifft teilweise zu
  • Motivieren Sie es möglichst bald zu ersten Diäten. Eine geeignete Methode dazu wäre zum Beispiel die entsetzte Feststellung, dass es bald so dick sei wie eine beliebige übergewichtige Person aus dem Bekanntenkreis.trifft vollkommen zu
  • Verhindern Sie soziale Kontakte und Freundschaften des Kindes.trifft teilweise zu
  • Machen Sie Essen zum Hauptbestandteil aller wichtigen Anlässe (Geburtstage, Weihnachten, Familienfeiern etc.).trifft zu
  • Vermeiden Sie es, Konflikte offen auszusprechen oder gar zu klären. Ihr Kind muss lernen, seine Gefühle zu unterdrücken. trifft zu
  • Schicken Sie Ihr Kind möglichst früh zum Ballettunterricht. Stellen Sie klar, dass es eines Tages weltberühmt werden muss, weil Sie es sonst nicht lieb haben.
  • Führen Sie eine möglichst unglückliche Ehe. Wenn Sie sich mit Ihrem Ehepartner streiten, deuten Sie gelegentlich an, dass das Kind schuld daran ist. trifft mehr oder weniger zu

Ab Schulbesuch:

  • Wenn Ihr Kind der zweitbeste Schüler seiner Klasse ist, fragen Sie es, warum denn XY besser sei.
  • Wenn es schlechte Noten schreibt, schlagen Sie es. Alternative: Ignorieren Sie es für ein paar Tage.trifft teilweise zu
  • Vergleichen Sie das Kind bei jeder Gelegenheit mit hübscheren, intelligenteren und vor allem dünneren Schulkameraden/-innen. trifft zu

Ab Pubertät:

  • Machen Sie bei der ersten sich bietenden Gelegenheit abfällige oder leicht zweideutige Bemerkungen über die körperliche Entwicklung des Kindes, möglichst vor anderen Leuten.trifft zu
  • Sagen Sie ihrem Kind ab und zu, dass es dieses oder jenes Kleidungsstück besser nicht tragen soll, weil es darin so unförmig aussieht.trifft zu
  • Sollte Ihr Kind sich verlieben, machen Sie es darauf aufmerksam, dass es jetzt ganz besonders darauf achten muss, eine gute Figur zu haben. Sollte Ihr Kind zu diesem Zeitpunkt noch keinerlei (oder zu wenig) essgestörte Verhaltensweisen zeigen, geben Sie nicht auf! Warten Sie einen Moment von Liebeskummer oder sonstigem Unglück ab, und deuten Sie dann an, dass die Ursache ja wohl die unperfekte Figur des Kindes sein muss. Notfalls auch mittels deutlicher Aussagen wie "wenn du weiterhin so viel isst, wird es auch nicht besser" oder "dann solltest du jetzt vielleicht wirklich mal eine Diät machen". trifft zu. voll und ganz

von der Seite Pure-ana.com

 Auch jetzt, wo sie von der BED weiss, sagt sie mir immer wieder, dass ich doch mal diese oder jene Diät machen soll, dass es doch wohl nicht sein kann, dass ich so undiszipliniert bin...

Das Thema macht mich einfach fertig.

 

Ich hasse was ich im Spiegel sehe. Ich hasse meinen Körper. 

 

Was ich mir wünsche, kann ich niemandem sagen. Klar, auf der einen Seite wünsche ich mir ein normales Gewicht. 

Aber der Gedanke, der mir am meisten durch den Kopf geht ist:

 

Ich wünschte ich hätte das Zeug/den Mut dazu, Ana oder Mia zu sein. Ich wünschte, ich könnte das. 

Wieso muss es die Essstörung sein, die mich so Fett sein lässt. Warum kann es nicht eine sein, bei der ich schlank wäre?

Dünn. Mit herausstehenden Knochen. 

 

 Es gibt Ana/Mia Bilder, die mich erschrecken lassen. So möchte ich nicht sein. Aber es gibt einige Bilder, wo es noch nicht so krass ist, die ich wunderschön finde. Die Frauen sind so schlank, so zierlich, so anmutig. So schön. So attraktiv.

 

Ich bin Fett und hässlich.

 

Es gibt natürlich auch Tage - wenn ich mich 2 Stunden lang geschminkt habe und ich ausnahmsweise etwas tolles zum Anziehen gefunden habe - an denen ich mich nicht so abstoßend finde. 

Da finde ich, dass ich ein hübsches Gesicht habe. Und das mir z. B. das Kleid toll steht. Aber eben nur im Rahmen meiner aktuellen möglichkeiten. Aber ich würde nie behaupten, dass ich mich so wie ich bin wohl fühle.

 

Warum kann ich nicht so sein, wie andere? Warum kann ich keine Mia oder Ana sein? Ich will es versuchen. 

Wie armseelig das schon klingt.

Ich muss. Ich habe heute das aller erste mal nach dem Essen gekotzt. Also absichtlich. Ich fand es schrecklich. Wird es leichter? Einfacher? Wird es helfen? 

 

Ich werde auf anderen Seiten nach Tipps suchen, die mir helfen. Ich kann nicht so bleiben. Ich darf nicht so bleiben wie ich bin. So will ich nicht mehr leben. 

29.6.13 15:02, kommentieren